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ABFALL LEXIKON - N

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Nachweisverfahren

 Nasssortierung

Nicht-erneuerbare Rohstoffe

 

NACHWEISVERFAHREN

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Die Nasssortierung ist ein spezielles Verfahren zur Sortierung von Abfällen. Es macht sich die unterschiedlichen Dichteverhältnisse der zu sortierenden Stoffe zunutze, indem ebendiese Stoffe in ein Wasserbad eingegeben werden und die einzelnen Partikel in Abhängigkeit von ihrer Sinkgeschwindigkeit aus dem nassen Medium entfernt werden (Schwimm-Sink-Verfahren).

Zum Einsatz kommt die Nasssortierung in erster Linie bei der Aufbereitung von Bauschutt, zur Trennung von Kunststoffgemischen oder auch zur Behandlung kontaminierter Böden.

 

NASSSORTIERUNG

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NICHT-ERNEUERBARE ROHSTOFFE

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Nicht-erneuerbare Rohstoffe sind solche Rohstoffe, die nicht in menschlichen Zeiträumen entstehen, sondern deren Entwicklung sich vielmehr in geologischen oder gar astrolonomischen Zeithorizonten vollzieht. Unterschieden wird dabei zwischen mineralischen Rohstoffen, die als Bestandteil der Erdkruste oder des Erdmantels in der Natur vorkommen, sowie fossile Rohstoffe, die aus organischem Material hervorgegangen sind.

 

Zu den mineralischen Rohstoffen zählen beispielsweise:

  • Sedimente und Gesteine (z.B. Kies,  Sand, Ton)
  • Salze (z.B. Phosphate, Kali, Steinsalz)
  • metallische Rohstoffe (z.B. Aluminium, Stahl)

 

Zu den organischen, also fossilen Rohstoffen, gehören:

  • Erdgas
  • Kohle
  • Erdöl

Jede Nutzung dieser nicht-erneuerbaren Rohstoffe, die sich nicht durch ein Recycling rückgängig machen lässt, widerspricht dem Prinzip der Nachhaltigkeit.